Italien vor milliardenschwerem Börsengang

Die italienische Flugsicherung Enav ist vor dem geplanten Börsengang von Banken mit bis zu 2,5 Milliarden Euro bewertet worden. Das würde dem Staat viel Geld in die Kasse spülen.
22.06.2016 07:17
Neben der Flugsicherung sollen noch andere Staatsunternehmen privatisiert werden.
Neben der Flugsicherung sollen noch andere Staatsunternehmen privatisiert werden.
Bild: cash

Die Geldhäuser hätten den Wert zwischen 1,8 Milliarden und 2,5 Milliarden Euro veranschlagt, geht aus mehreren Studien von Finanzinstituten hervor, in die Reuters Einblick nehmen konnte. Enav befindet sich zu 100 Prozent in Staatsbesitz und beschäftigt rund 4200 Mitarbeiter.

Die italienische Regierung plant, bis zu 49 Prozent an dem Unternehmen in der ersten Juli-Monatshälfte zu verkaufen. Insgesamt will der Staat allein im laufenden Jahr acht Milliarden Euro über Privatisierungen einnehmen. Enav ist in dem Land die einzige Firma, die Flugsicherungsdienste anbietet. Sollte der Börsengang erfolgreich sein, wäre Enav die erste Flugsicherung auf dem Kontinent, die gelistet ist.

(Reuters)