IWF-Chefin Lagarde - Währungsfonds sieht Fortschritte bei Verhandlungen mit Argentinien

Laut Christine Lagarde geht es mit der Bekämpfung der Wirtschaftskrise in Argentinien voran.
05.09.2018 06:57
Die Casa Rosada, Argentiniens Präsidentenpalast im Zentrum von Buenos Aires.
Die Casa Rosada, Argentiniens Präsidentenpalast im Zentrum von Buenos Aires.
Bild: Pixabay

Bei den Verhandlungen zwischen dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und die gegen eine Wirtschaftskrise kämpfende argentinische Regierung sind nach Angaben von IWF-Chefin Christine Lagarde Fortschritte erzielt worden. Die Diskussionen würden jetzt auf einer technischen Ebene fortgeführt, sagte Lagarde am Dienstag nach einem Treffen mit Wirtschaftsminister Nicolas Dujovne und Vize-Zentralbankchef Gustavo Canonero in Washington.

Dujovne erklärte, er hoffe für die zweite Septemberhälfte auf eine Zusage des IWF. Gegenstand des Gesprächs waren vorzeitige Finanzhilfen für Argentinien. Diese würden es der Regierung erlauben, für einige Zeit auf ein Anzapfen des Finanzmarktes verzichten zu können.

Argentinien steht unter Druck, da die Landeswährung seit Jahresbeginn etwa die Hälfte ihres Wertes verloren hat. Steigende Zinsen in den USA, Ansteckungsgefahren durch die Krise in der Türkei und eine schlechte Ernteausbeute beim Exportschlager Soja schürten bei Investoren Zweifel, ob das Land seine Schulden zurückzahlen kann.

(Reuters)