Jahresbilanz der Steuerfahndung in NRW - 2016 weniger Selbstanzeigen

Die Zahl der Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung mit Bezug zur Schweiz ist 2016 in Nordrhein-Westfalen weiter zurückgegangen. Die Zahl sank auf 641, im Jahr zuvor hatte sich noch mehr als 3000 Bürger selbst angezeigt.
22.03.2017 06:38

Insgesamt gingen seit dem Frühjahr 2010 bis zum März 2017 in NRW 23 266 Selbstanzeigen von Bürgern ein, die Schwarzgeld in der Schweiz versteckt hatten. Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) präsentiert am Mittwoch (14.30 Uhr) in Düsseldorf die Jahresbilanz der Betriebsprüfer und Steuerfahnder in Nordrhein-Westfalen. Steuereinnahmen sind die Haupteinnahmequelle des Landes.

Unter Walter-Borjans Ägide hat NRW seit 2010 elf Datenträger mit Daten mutmasslicher Steuerbetrüger gekauft. In der Folge haben sich bundesweit etwa 120 000 Bürger selbst angezeigt. Die Mehreinnahmen summieren sich auf über sechs Milliarden Euro./uho/DP/stk

(AWP)