Konjunktur - EU-weit verbessert sich laut Studie Situation auf Arbeitsmärkten

In fast allen EU-Staaten hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt 2016 im Vergleich zum Vorjahr verbessert.
16.11.2017 06:50
«Haus der Europäischen Union» in der Altstadt von Luxemburg.
«Haus der Europäischen Union» in der Altstadt von Luxemburg.
Bild: cash

Das geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor, die die Teilhabechancen von Menschen in Europa miteinander vergleicht. Die Forscher sahen sich beim Arbeitsmarkt elf Indikatoren an - neben der Arbeitslosen- und Beschäftigungsquote analysierten sie etwa die Chancen von Menschen im Niedriglohnbereich. In 26 von 28 EU-Ländern verbesserte sich die Situation demnach.

Die Arbeitslosenquote sank zuletzt deutlich: 2016 lag sie im EU-Schnitt bei 8,7 Prozent - 2015 waren es 9,4 Prozent. Der bislang schlechteste Wert seit Beginn der Erhebung 2008 war 2013 mit 11 Prozent. "Es ist EU-weit eine Trendwende auf den Arbeitsmärkten erkennbar, auch wenn das Niveau in einzelnen Staaten immer noch besorgniserregend ist", sagte Daniel Schraad-Tischler von der Bertelsmann-Stiftung. Während die Arbeitslosenquote in Deutschland bei 4,2 Prozent 2016 lag, kam Griechenland auf 23,7 Prozent.

(AWP)