Konjunktur Schweiz - Arbeitslosenquote steigt im November leicht auf 2,5 Prozent

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz bleibt auf sehr tiefem Niveau.
10.12.2018 07:51
Symbol für die Arbeit: Skluptur "Hammering Man" des US-Künstlers Jonathan Borofsky.
Symbol für die Arbeit: Skluptur "Hammering Man" des US-Künstlers Jonathan Borofsky.
Bild: cash

Die entsprechende Quote stieg im November 2018 zwar minimal auf 2,5 Prozent, nachdem sie seit Mai bei 2,4 Prozent verharrt hatte. Bereinigt um saisonale Effekte nahm sie jedoch auf 2,4 von 2,5 Prozent ab. Die Zahlen sind keine Überraschung: Die von AWP befragten Ökonomen hatten mit Werten in dieser Grössenordnung gerechnet.

Insgesamt waren gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) Ende November 110'474 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 3'159 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerte sich die Zahl allerdings um fast ein Fünftel, wie das Seco am Montag mitteilte. Damals, also im November 2017, hatte die Arbeitslosigkeit noch bei 3,1 Prozent gelegen.

Aufgeschlüsselt nach Regionen lag die Arbeitslosenquote in der Deutschen Schweiz mit 2,1 Prozent (Vormonat: 2,0 Prozent) weiterhin deutlich tiefer als in der Westschweiz und im Tessin mit 3,4 Prozent (3,3 Prozent). Sehr tief war die Quote mit 1,8 Prozent (unv.) nach wie vor bei den Schweizerinnen und Schweizern, während sie bei den Ausländerinnen und Ausländern um 0,3 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent anstieg.

Bei den verschiedenen Alterskategorien nahm die Arbeitslosenquote bei den 25-49-Jährigen (2,6 Prozent) sowie bei den über 50-Jährigen (2,3 Prozent) leicht zu. Die Zahl der jungen Arbeitslosen (15-24 Jahre) veränderte sich hingegen kaum und die entsprechende Quote verharrte bei 2,4 Prozent.

Seit dem 1. Juli 2018 gibt es bekanntlich die Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 8 Prozent. Im November verringerte sich die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen allerdings um 2'514 auf 29'576 Stellen, wobei über die Hälfte der Meldepflicht unterlagen. Im Juli und August nach Einführung der Meldepflicht war die Zahl der offenen Stellen stark angestiegen.

Auf tiefem Niveau zugenommen hat die Kurzarbeit. Im September 2018 - neuere Zahlen sind nicht bekannt - waren 421 Personen davon betroffen, 169 mehr als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um acht auf 61.

(SDA)