Kontrollen der Geldgeber in Athen dauern an

Rund 2000 Mitglieder und Sympathisanten der griechischen kommunistischen Gewerkschaft PAME haben am Mittwochabend gegen weitere Sparmassnahmen demonstriert. Sie versammelten sich vor dem Hotel, in dem Vertreter der internationalen Geldgeber mit der Regierung in Athen über neue Kürzungen verhandeln.
01.03.2017 20:04

Dem Vernehmen nach geht es diesmal in erster Linie um die Senkung des Einkommensteuer-Freibetrags von heute 8636 Euro auf etwa 6000 Euro pro Jahr, sowie weitere Rentenkürzungen, berichteten übereinstimmend griechische Medien.

Die Athener Regierung hatte 2015 im Gegenzug für ein Hilfspaket von bis zu 86 Milliarden Euro umfangreiche Reformen zugesagt. Der IWF nimmt vorerst nur als Berater an den Verhandlungen teil. Erst nach einer erfolgreichen Überprüfung können weitere Milliarden ausgezahlt werden./tt/DP/mis

(AWP)