Liechtenstein und Peru gelten bei der EU nicht mehr als Steuerparadiese

Liechtenstein und Peru kommen von der "grauen Liste" der EU von Steuersündern. Darauf einigten sich die EU-Finanzminister am Dienstag in Luxemburg.
02.10.2018 11:23

Die beiden Staaten hätten die notwendigen Reformen abgeschlossen, um eine gute Regierungsführung in Steuerfragen nachzuweisen, wie sie die EU im Dezember 2017 definiert habe, erklärten die EU-Finanzminister in einer Mitteilung.

Zudem verschoben die EU-Finanzminister den Pazifikstaat Palau von der "schwarzen Liste" von unkooperativen Länder und Gebietskörperschaften auf die "graue Liste". Palau habe Zusagen auf hoher politischer Ebene abgegeben, auf die Sorgen der EU einzugehen, heisst es in der Mitteilung.

Die "graue Liste" enthält Staaten, die bereits Zusagen für eine Reform ihrer Steuergesetzgebung abgegeben haben. Auch die Schweiz befindet sich auf dieser Liste.

Damit bleiben noch sechs Jurisdiktionen auf der "schwarzen Liste": Es sind Amerikanisch-Samoa, Guam, Namibia, Samoa, Trinidad und Tobago sowie die Amerikanischen Jungferninseln.

(AWP)