Marktöffnung - China will sich stärker für Investitionen öffnen

China wird seine Wirtschaft nach Worten von Zentralbankchef Zhou Xiochuan weiter für ausländische Investoren öffnen, erwartet im Gegenzug aber eine gerechtere Behandlung in anderen Ländern.
26.03.2017 14:32
Chinesische Pagode im Abendlicht.
Chinesische Pagode im Abendlicht.
Bild: Pixabay

Als Beispiele für die Marktöffnung nannte Zhou am Sonntag bei einem Wirtschaftsforum in Boao Banken, Versicherungen, Investmentbanking, den Wertpapierhandel und das Zahlungsgeschäft. Die chinesische Regierung führt zurzeit Gespräche über Handels- und Investitionsabkommen mit Japan und der EU. Zhou sagte, man warte darauf, welche Haltung die neue US-Regierung unter Präsident Donald Trump bei dem Thema einnehmen werde.

Der Notenbankchef erwartet nach eigenen Worten, dass mehr Staaten die Zügel in der Haushaltspolitik anziehen würden, weil die Zeit niedriger Zinsen zu Ende gehe. Die chinesische Führung hatte zuletzt betont, dass ihr Strukturreformen wichtiger als schnelles Wirtschaftswachstum sind. Die Zentralbank hatte seit Januar mehrfach die kurzfristigen Zinsen erhöht, um Preisblasen entgegenzuwirken.

(AWP)