Neues Zweitwohnungsgesetz soll gemäss Motion schon wieder geändert werden

Das Zweitwohnungsgesetz ist erst seit Anfang 2016 in Kraft. Nun soll es bereits wieder geändert werden.
20.01.2017 17:40

Es geht um die Umnutzung von Hotels, die nicht mehr wirtschaftlich weitergeführt werden können. Gemäss Zweitwohnungsgesetz dürfen 50% der Fläche zu Zweitwohnungen umgebaut werden. Diese Regelung war Teil des Kompromisses mit dem Komitee der Zweitwohnungsinitiative, der im Parlament den Weg für eine Einigung frei gemacht hat.

Für den Walliser CVP-Ständerat Beat Rieder sind das "halbe Sachen": Er verlangt mit einer Motion, dass das ganze Hotel umgenutzt werden darf. Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates hat sich dem Anliegen angeschlossen.

Das Problem der nicht wirtschaftlichen Hotelbetriebe könne durch eine Teilumwandlung nicht gelöst werden, heisst es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Freitag. Es sei wichtig, den Betreibern einen Ausweg zu lassen, umso mehr, als diese Gebäude anderenfalls verfallen und so dem Dorfbild schaden würden. Die Kommission nahm die Motion daher mit 6 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen an.

(AWP)