Neuwahlen in Deutschland würden laut Umfrage kaum etwas verändern

Sollte es aufgrund eines Scheiterns der Jamaika-Sondierungen Neuwahlen geben, würde sich das Ergebnis einer Umfrage nach kaum vom Ergebnis der Bundestagswahl im September unterscheiden. CDU/CSU kommen der am Montag veröffentlichten Forsa-Befragung im Auftrag der Mediengruppe RTL zufolge auf 32 Prozent (Bundestagswahl 32,9). Die SPD erhielte 21 Prozent (20,5), die FDP 11 Prozent (10,7), die Linke 9 Prozent (9,2) und die AfD 12 Prozent (12,6). Lediglich die Grünen, die der Umfrage nach auf 10 Prozent kommen (8,9), würden mehr als einen Prozentpunkt hinzugewinnen.
06.11.2017 10:37

"Nachdem die Wahlberechtigten ihre Entscheidung im September gefällt haben, sehen sie keinen Grund, ihre Entscheidung neu zu überdenken - zumal sich das Erscheinungsbild der einzelnen Parteien seit dem 24. September nicht geändert hat", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL.

Fast zwei Drittel der Bundesbürger (64 Prozent) rechnen der Umfrage nach damit, dass die Jamaika-Gespräche erfolgreich sein werden. Lediglich unter den Anhängern der AfD ist eine Mehrheit (49 Prozent) der Auffassung, die Jamaika-Verhandlungen seien zum Scheitern verurteilt./kat/DP/she

(AWP)