Novartis-CEO Jimenez fürchtet sich nicht vor Donald Trumps Politik

Novartis-CEO Joe Jimenez macht sich keine Sorgen, was die Ankündigung der neuen US-Administration angeht, die Pharmaindustrie härter anzufassen. Im Interview mit der Handelszeitung (Vorabdruck zur Ausgabe vom 20.04.) zeigt er sich optimistisch, dass es zu einem "konstruktiven Dialog" kommen wird.
19.04.2017 16:50

"Donald Trump weiss, wie Wirtschaft funktioniert und was Anreize sind", sagte Jimenez weiter. Das könne hilfreich sein, wenn es beispielsweise um die Frage der Preisfestsetzung gehe. Zudem gebe es viele kluge Köpfe in der neuen Administration, die bereit seien resultatorientiert zu arbeiten, so der Novartis-Chef weiter.

Trumps Pläne, mit Steuersenkungen und Strafzöllen für ausländische Unternehmen die Produktion in den USA zu forcieren, werde an der Präsenz von Novartis in der Schweiz nichts ändern, erklärte Jimenez. "Das Unternehmen fühle sich der Schweiz in hohem Mass verpflichtet: "Den Footprint der Produktion eines Unternehmens wie Novartis wirft man nicht von heute auf morgen über den Haufen."

mk/uh

(AWP)