Nutzfahrzeugverband ASTAG spricht sich für neuen Strassenfonds aus

Bern (awp/sda) - Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG steht hinter dem Nationalstrassen- und Agglomerationverkehrs-Fonds (NAF). Der Zentralvorstand hat einstimmig die Ja-Parole zur Vorlage gefasst, über die am 12. Februar 2017 abgestimmt wird.
28.12.2016 09:51

Mit dem NAF könne die Strassenfinanzierung langfristig gesichert werden, hält der Verband in einer Mitteilung vom Mittwoch fest. Neu soll ein grösserer Anteil jener Abgaben, Steuern und Gebühren, die dem Strassenverkehr entzogen werden, wieder in die Strassenkasse zurückfliessen.

Zudem würden Bund und Kanton in der Verfassung verpflichtet, für eine ausreichende Strasseninfrastruktur in allen Landesgegenden zu sorgen. Der NAF trage damit entscheidend und effektiv zur Entschärfung der "staatlich verschuldeten Stauproblematik auf dem gesamten Schweizer Strassennetz" bei, schreibt der Nutzfahrzeugverband.

Mit der Beseitigung von Engpässen sowie mit verschiedenen Kapazitätserweiterungen auf den Hauptachsen liessen sich Verspätungen, Unfälle und durch Stop-and-Go-Verkehr bedingte Emissionen vermeiden.

"Von einer bedarfsgerechten Strasseninfrastruktur profitieren letztlich alle - die Wirtschaft, das Gewerbe, die Konsumenten und die Umwelt", heisst es in der ASTAG-Mitteilung.

(AWP)