Ölschmuggel nach Nordkorea: Neue US-Sanktionen gegen Unternehmer

Die US-Regierung hat zwei Personen und drei Firmen wegen angeblichen Schmuggels von Erdölprodukten nach Nordkorea mit Sanktionen belegt. Sie sollen unter anderem 2018 rund 1,7 Millionen Liter Erdölprodukte auf hoher See von einem Schiff auf ein anderes verladen haben, um die Fracht unter Umgehung von UN-Sanktionen nach Nordkorea zu bringen, wie das Finanzministerium in Washington am Freitag mitteilte.
30.08.2019 19:22

"Reedereien, die mit Nordkorea Handel betreiben, setzen sich trotz der von ihnen genutzten Täuschungsmanöver einem signifikanten Risiko aus, mit Sanktionen belegt zu werden", hiess es weiter.

Ziel der jüngsten Strafmassnahmen sind zwei in Taiwan ansässige Unternehmer, drei mit ihnen verbundene Schifffahrtsunternehmen und ein Frachter. Mögliche Vermögen der sanktionierten Personen und Unternehmen in den USA werden damit eingefroren und US-Firmen und Banken dürfen keine Geschäfte mehr mit ihnen machen. Auch ausländische Banken und Personen, die mit ihnen bedeutende Geschäfte machten, könnten mit Sanktionen belegt werden, warnte das Ministerium./jbz/DP/nas

(AWP)