Osram erhält Genehmigung für Lampensparten-Verkauf nach China

Der Lichtkonzern Osram hat von der deutschen Bundesregierung eine Genehmigung für den Verkauf seiner Lampensparte nach China bekommen. Das Bundeswirtschaftsministerium habe dem Vorhaben eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt, sagte ein Sprecher des im MDax notierten Münchener Konzerns am Montag.
30.01.2017 13:34

Die Zustimmung der deutschen Regierung galt nach der Absage an eine Übernahme des Spezialmaschinenbauers Aixtron durch chinesische Investoren nicht als gesichert. In dem Fall des Chipzulieferers hatte die Bundesregierung ihre bereits erteilte Unbedenklichkeitsbescheinigung sogar widerrufen. US-Behörden hatten den Deal aus Sicherheitsgründen ebenfalls untersagt. Auch beim geplanten Osram-Geschäft müssen US-Aufseher zustimmen - das steht nach Angaben von Osram noch aus.

Osram will seine Ledvance getaufte angestammte Lampensparte für mehr als 400 Millionen Euro an ein Konsortium um den chinesischen Investor MLS verkaufen. Den Abschluss des Geschäfts peilt Osram weiter in diesem Geschäftsjahr an, das im September endet./men/das

(AWP)