Präsident: Chinas Wachstum hängt an Reformen

China hat seine Bereitschaft zu Wirtschaftsreformen und einer Rückführung der Überproduktion unterstrichen.
03.09.2016 12:15
Chinas Präsident Xi Jinping (März 2013)
Chinas Präsident Xi Jinping (März 2013)
Bild: iNg

"Wir sind auf Reformen angewiesen, um eine Wachstumsrate im mittleren bis hohen Bereich zu behalten", sagte Präsident Xi Jinping am Samstag vor Wirtschaftsvertretern. "Die Reformschritte werden vorangetrieben, nicht abgeschwächt." Dazu gehört seinen Worten zufolge auch der angekündigte Kapazitätsabbau insbesondere in der Stahl- und Kohleindustrie, auf den USA und EU dringen. "Wir werden unsere Versprechen halten", betonte Xi im Vorfeld des Gipfeltreffens der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) in der chinesischen Stadt Hangzhou.

Zugleich rief er die G20-Staaten zu verstärkten Anstrengungen auf, die lahmende Weltkonjunktur anzukurbeln. Zur Belebung von Handel und Investitionen müssten geld- und haushaltspolitische Schritte mit Strukturreformen verknüpft werden. Isolationismus könne die Probleme der Weltwirtschaft nicht lösen, mahnte Xi. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Herausforderungen durch Flüchtlingskrise, Klimawandel und Terrorismus.

(Reuters)