Preise für Mietwagen in der EU werden laut EU-Kommission transparenter

Verbraucher können sich bei der Buchung von Mietwagen auf deutlich weniger versteckte Kosten einstellen. Führende Mietwagenfirmen kämen bei der Erfüllung ihrer Zusagen für transparentere Preise voran, teilte die EU-Kommission am Montag mit. "Es ist wirklich frustrierend, wenn der Urlaub mit ungeplanten Zusatzkosten und dem Lesen komplizierter Verträge beginnt", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourova.
25.03.2019 15:52

Die EU-Kommission hatte gemeinsam mit nationalen Verbraucherschützern bereits vor zwei Jahren mit den Mietwagenfirmen über transparentere Preisangaben verhandelt. Avis, Europcar, Enterprise, Hertz und Sixt machten Anfang 2017 entsprechende Zusagen - erfüllten sie nach Angaben der EU-Kommission zunächst aber nur zum Teil.

Aus einem am Montag veröffentlichten Bericht gehe nun hervor, dass Enterprise und Sixt mittlerweile alle Anforderungen umsetzen, hiess es von der EU-Kommission. Die anderen drei Unternehmen wollen dies bis spätestens zum Frühjahr 2020 tun. Nach Angaben der EU-Kommission entfallen rund zwei Drittel aller privaten Autovermietungen in der EU auf die fünf genannten Firmen.

Den Regeln zufolge müssen die Firmen auf ihrer Internetseite Preise inklusive Zusatzkosten wie Jungfahrer- und Flughafengebühren angeben. Auch müssten etwa Betankungsregeln und optionale Versicherungen, die die Selbstbeteiligung bei einem Unfall reduzieren, verständlich beschrieben werden./asg/DP/stw

(AWP)

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