Reisebüros sollen sich mit Garantiefonds absichern müssen

Bern (awp/sda) - Reisebüros sollen sich für den Fall von Zahlungsunfähigkeit oder eines Konkurses mit einem Garantiefonds absichern müssen. Tun sie es nicht, soll es Sanktionen geben. Der Nationalrat hat am Mittwoch eine Motion von Christa Markwalder (FDP/BE) angenommen. Der Vorstoss geht an den Ständerat.
14.09.2016 17:58

Die Grenzen zwischen Reiseveranstaltern und Reisevermittlern seien fliessend, argumentierte Markwalder. Dass sich Reisebüros Vorteile verschafften, indem sie die gesetzliche Sicherstellungspflicht nicht wahrnähmen, sei stossend. Schätzungsweise jedes vierte Büro sei nicht über einen Reisegarantiefonds abgesichert.

Verletzt ein Reisebüro seine gesetzliche Sicherstellungspflicht, sollen Sanktionen angewendet werden können. Die Motion verlangt, das Pauschalreisegesetz entsprechend anzupassen. Der Bundesrat ist mit dem Anliegen einverstanden.

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(AWP)