Sanktionen gegen Ölsektor: USA wollen Venezuela den Hahn zudrehen

Mit neuen Wirtschaftssanktionen wollen die Vereinigten Staaten die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro in Venezuela weiter unter Druck setzen. Das US-Finanzministerium verhängte am Dienstag Sanktionen gegen vier Unternehmen aus Zypern und Panama sowie deren Tanker, die Erdöl von Venezuela nach Kuba transportieren. "Maduros kubanische Gönner halten das Regime am Leben und unterstützen den repressiven Sicherheits- und Geheimdienst-Apparat", sagte US-Finanzminister Steven Mnuchin. "Venezuelas Öl gehört dem venezolanischen Volk, und darf nicht dazu verwendet werden, um Diktatoren zu stützen und die Verhinderung der Demokratie zu verlängern."
24.09.2019 18:43

Die USA haben bereits eine ganze Reihe von Sanktionen gegen die Regierung in Caracas verhängt, um Maduro in die Knie zu zwingen und dem Oppositionsführer Juan Guaidó zur Macht zu verhelfen. Kuba gilt als einer der engsten Verbündeten von Maduro. Die sozialistische Karibikinsel erhält von Venezuela Öl im Austausch für die Dienste entsandter Ärzte. Nach Einschätzung der USA und der venezolanischen Opposition hat Kuba zudem zahlreiche Geheimdienstagenten nach Venezuela entsandt, um der Regierung bei der Unterdrückung von Regierungsgegnern zu helfen./dde/DP/jha

(AWP)