Saudis und Russen vereinbaren Verlängerung der Erdöl-Förderkürzung

Die Erdölgiganten Saudi-Arabien und Russland haben sich auf eine Verlängerung der laufenden Fördersenkung verständigt. Die Frist soll von Mitte dieses Jahres bis März kommenden Jahres ausgeweitet werden, wie die Energieminister beider Länder, Chalid al-Falih und Alexander Nowak, am Montag auf einer Pressekonferenz in Peking mitteilten.
15.05.2017 06:28

Die von Saudi-Arabien dominierte Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) und andere Erdölproduzenten unter Führung Russlands hatten Ende vergangenen Jahres vereinbart, im ersten Halbjahr 2017 die Förderung um fast 1,8 Millionen Barrel am Tag zu reduzieren. Ziel dieser Massnahme ist es, die Erdölpreise wieder nach oben zu bringen. Doch diese stiegen in den ersten Monaten dieses Jahres nicht weit über die Marke von 50 Dollar je Barrel.

An den Rohstoffmärkten gab die Ankündigung der beiden Energieminister den Preisen Auftrieb. Erdöl der führenden Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,6 Prozent auf 51,64 Dollar je Barrel. Der Preis für US-Erdöl der Sorte WTI stieg um ebenfalls 1,6 Prozent auf 48,61 Dollar.

(AWP)