Schäuble wirft IWF unrealistische Annahmen für Griechenland vor

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat im Streit um Griechenland-Hilfen dem Internationalen Währungsfonds (IWF) unrealistische Annahmen vorgeworfen. "Wir streiten gerade mit dem IWF darüber, welche Wachstumsannahme für Griechenland für die nächsten 40 bis 50 Jahre die richtige ist", sagte Schäuble am Dienstag in Berlin.
30.05.2017 18:03

Der IWF sei bisher nicht bereit, mehr als 1 Prozent Wachstum für die nächsten 40 Jahre zu unterstellen. Sarkastisch fügte Schäuble hinzu: "Was übrigens die Erklärung ist, dass alle Programme vergeblich waren." Mit einem Prozent Wachstum würde Griechenland niemals die Lücke zu den anderen Mitgliedsländern der Euro-Zone schliessen können.

(AWP)