Schindler Pensionskasse will ihr Areal in Schlieren neu gestalten

Das Schindler-Areal in Schlieren soll in den nächsten Jahren neu gestaltet werden. Vorgesehen sind drei Neubauten mit insgesamt 145 Wohnungen. Sechs bestehende Bauten sollen abgebrochen werden. Betroffen sind 55 Mieter.
27.02.2017 14:28

Das lose bebaute Areals direkt gegenüber der ehemaligen NZZ-Druckerei gehört zum grössten Teil der Schindler Pensionskasse. Diese hatte 2016 in einem Studienauftrag mit 10 Planungsteams die Entwicklungsmöglichkeiten für das rund 16'000 Quadratmeter umfassende Areal ausloten lassen.

Für die Weiterbearbeitung wurde nun das Projekt des Zürcher Architekten Adrian Streich ausgewählt, wie die Schindler Pensionskasse am Montag mitteilte. Dieses sieht drei neue, vier- bis maximal fünfgeschossige Blockrand-Wohnbauten sowie ein viergeschossiges Gewerbehaus vor.

Das Projekt ermögliche einen vielfältigen Mix von Mietwohnungen im mittleren Preissegment, heisst es in der Mitteilung. Zwischen den Gebäuden entstehe ein grosszügiger Frei- und Grünraum für die Bewohner. Zudem seien an der Zürcher- und an der Schulstrasse zwei neue Plätze als Begegnungszone für die Bevölkerung vorgesehen.

Die beiden bestehenden Hochhäuser auf dem Schindler-Areal bleiben erhalten. Weichen müssen dagegen sechs Altbauten, die laut Schindler in den nächsten Jahren ohnehin umfassend renoviert werden müssten. Betroffen seien 50 Wohnungs- sowie fünf Gewerbemieter.

REALISIERUNG DAUERT JAHRE

In einem nächsten Schritt will die Schindler Pensionskasse bis Ende Jahr in enger Abstimmung mit der Stadt Schlieren einen privaten Gestaltungsplan erarbeiten. Dieser muss vom Stadtparlament und vom Kanton bewilligt werden.

Die Eigentümerin des Areals geht davon aus, dass eine Baubewilligung frühestens im Sommer 2019 vorliegen wird. Die Realisierung der geplanten Bauten werde je nach Etappierung mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Das Gebiet rund um das Schindler-Areal wird sich in den nächsten Jahren stark entwickeln. Auf der Zürcherstrasse werden dereinst die Limmattalbahn und das verlängerte Tram 2 verkehren - mit einer Haltestelle direkt vor dem Schindler-Areal. Dieses sei deshalb für eine Verdichtung und Aufwertung prädestiniert und auch von der Stadt erwünscht, heisst es in der Mitteilung.

(AWP)