Schweiz beteiligt sich am Nothilfe-Treuhandfonds für Afrika

Bern (awp/sda) - Die Schweiz zahlt fünf Millionen Franken an den Nothilfe-Treuhandfonds der EU für Afrika. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. Mit dem Fonds sollen die Ursachen der Migration in Afrika bekämpft werden.
31.08.2016 12:17

Dazu zählen laut Bundesrat Konflikte, politische und wirtschaftliche Instabilität, Verletzung der Menschenrechte und Armut. Zur Bekämpfung der dringlichsten Probleme wurde am Migrationsgipfel vom November 2015 in Valletta die Einrichtung des Nothilfe-Treuhandfonds beschlossen. Dieser soll mit 1,8 Milliarden Euro ausgestattet werden.

Mit dem Geld werden vor allem bestehende Programme unterstützt. Schwerpunkte sind die wichtigsten Herkunftsregionen der Migranten und Flüchtlinge, die sich nach Europa und in die Schweiz aufmachen. Dazu zählen die Sahelzone, das Horn von Afrika und der Norden Afrikas.

Der Fonds solle die Stabilität in diesen Regionen fördern, um gegen die Ursachen der irregulären Migration und Zwangsvertreibung vorzugehen, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Nach seinen Angeben kann sich die Schweiz an der Auswahl der unterstützten Projekte beteiligen.

(AWP)