Schweiz und China wollen bilaterale Beziehungen stärken

Genf (awp/sda) - Die Schweiz und China wollen ihre Kooperation in internationalen Gremien fortführen und die Schweiz als Hub für den Renminbi-Handel stärken. Dies ist das Ergebnis der vierten Runde des Finanzdialogs zwischen den beiden Ländern.
24.11.2016 12:52

Diskutiert wurde die Zusammenarbeit beim Internationalen Währungsfonds, beim Financial Stability Board und bei der G20. Auch die Rahmenbedingungen für die Internationalisierung des Renminbi-Handels über die Schweiz kamen bei den Gesprächen in Genf aufs Tapet.

Die Schweizer Delegation wurde von Alexander Karrer, dem stellvertretenden Staatssekretär im Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF), geleitet. Die chinesische Seite wurde von Zhu Jun, Generaldirektorin des Internationalen Departements der chinesischen Zentralbank (PBOC), angeführt.

Seit Aufnahme des Finanzdialogs im Jahr 2013 hätten sich die Volumen von Renminbi-Geschäften in der Schweiz positiv entwickelt, schreibt das SIF in einer Mitteilung am Donnerstag, ohne weitere Details zu nennen.

Anfang 2016 nahm die China Construction Bank (CCB) in Zürich ihre Geschäftstätigkeit auf. Es war die erste chinesische Bank, die eine Schweizer Banklizenz erhalten hatte. Damit kann in der Schweiz die chinesische Währung Renminbi direkt abgerechnet werden.

Die CCB, eine der grössten Handelsbanken in China, konzentriert sich vor allem auf Finanzdienstleistungen für chinesische Unternehmen, die in der Schweiz investieren. Aber auch chinesische und schweizerische Import- und Exportunternehmen und Finanzinstitutionen zählen zu ihren Kunden.

(AWP)