Schweizer Bauern hängen am stärksten am Subventionstopf

Bern (awp/sda) - Kein OECD-Land stützt seine Bauern stärker als die Schweiz. Im jüngsten Bericht über die Agrarsubventionen hat die Schweiz Norwegen vom Spitzenplatz verdrängt. 60% der landwirtschaftlichen Einnahmen kommen hierzulande vom Staat.
22.06.2016 17:35

Gegenüber 2014 sind die öffentlichen Beihilfen in der Schweiz damit um 3 Prozentpunkte gestiegen, wie eine Studie der OECD zeigt, deren Ergebnisse am Mittwoch in der "Berner Zeitung" publiziert wurden. In den Jahren 1986 bis 1988 hatte dieser Anteil noch 78% betragen.

Insgesamt beliefen sich die staatlichen Zuschüsse für Landwirte im OECD-Raum zwischen 2013 und 2015 auf 538 Mio EUR. An der Spitze der Subventionsrangliste liegen nach der Schweiz und Norwegen, Island, Südkorea und Japan. Die 34 OECD-Länder erhalten im Schnitt 18%.

(AWP)