WEF-Ticker

Small Talk mit Federico Sturzenegger, Argentiniens Zentralbankchef

Auch am Donnerstag berichtet cash über Auffälliges am World Economic Forum in Davos.
19.01.2017 18:16
Von der cash-Redaktion, Davos
Verkehrsaufkommen während des World Economic Forum in Davos.
Verkehrsaufkommen während des World Economic Forum in Davos.
Bild: cash

18:00

Fenster offengelassen... Wenigstes ist das Auto noch hier.

17:00

Der Zentralbankchef von Argentinien ist auch am WEF. Und der hat einen auffälligen Namen: Federico Sturzenegger. Der Befund ist klar: Der Mann hat Schweizer Wurzeln. cash bittet ihn im Kongresshaus um ein Interview, leider ohne Erfolg. "Das ist unsere Politik. Auch die argentinischen Journalisten hier kriegen keins", sagt Sturzenegger. Immerhin reichts zu etwas Small Talk. Vor langer Zeit sind seine Vorfahren aus dem Appenzell ausgewandert. Er war mal dort, um sich etwas umzusehen, sagt Sturzenegger, aber das sei lange her. Er hat keine Verwandten dort und wird heuer auch keinen Abstecher ins Appenzellische machen. 

15:05 

Das nächste WEF kommt bestimmt: So lautet offenbar das Motto besonders geschäftstüchtiger Davoser Immobilienvermieter. Denn noch bevor das WEF 2017 Geschichte ist, werden bereits wieder zahlungskräftige Kunden für den Weltwirtschaftsgipfel Ausgabe 2018 gesucht: Unternehmensberatungen, Finanzfirmen oder Industrieverbände, die sich traditionellerweise entlang der Hauptstrasse "Promenade" in Geschäftsräumen temporär einmieten. 

Das ist ein einträgliches Geschäft. Büroräume an guter Lage kosten mehrere zehntausend Franken während den WEF-Tagen. Für besonders attraktive Ladenflächen sollen bis zu einer halben Million verlangt werden. Solche gesalzenen Preise sind auch die Folge der laufend steigenden Teilnehmerzahlen. Die 3000 Teilnehmer in dieser Woche sind ein neuer Rekord.

 

Ab 14:15

 

Verfolgen Sie einen der seltenen Auftritte von Google-Mitgründer Sergey Brin. Zusammen mit seinem Kollegen Larry Page entwickelte er 1998 einen Prototyp für die Suchmaschine. Heute regieren die beiden mit Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, das zweitgrösste Unternehmen der Welt gemessen an der Börsenkapitalisierung.

 

13:00

Eingepackt in zwei Daunenjacken und hauchumhüllt: UBS-Investmentbankchef Andrea Orcel im Frühmorgen-Interview: 

11:00 

Ein spezielles Fundstück für den aufmerksamen WEF-Spaziergänger! Durchlöchert von Spikes und aufgeweicht vom gesalzenen Schnee liegt eine Visitenkarte von Eric Olsen auf der Hauptstrasse von Davos. Hat sie der CEO des SMI-Konzerns LafargeHolcim fallengelassen, einer seiner Geschäftspartner oder ein achtungsloser Journalist?

Sicher ist nur, dass man fast nur in Davos am WEF auf solche sonst gut gehüteten Geheimnisse stösst. Denn hier wird so viel genetzwerkt, dass die sogenannten Meinungsführer offenbar schnell den Überblick über die geknüpften Kontakte verlieren - und eben auch die gesammelten Visitenkarten nicht immer im Griff haben.

10:15

Die britische Premierministerin Theresa May sprach am WEF. Grossbritannien stellt sich auf harte Verhandlungen mit der EU ein, wie sie sagte.

9:00

Bundespräsidentin Doris Leuthard war am Mittwoch bei den Pakistanern und musste für Selfies herhalten. Die Strapazen des WEF scheinen bei ihr ein wenig Spuren hinterlassen zu haben.

8:00

Guten Morgen aus Davos. Nicht mehr so bitterkalt wie gestern, aber auch heute ist es wieder sehr frisch - ohne gefütterte Stiefel geht erst mal gar nichts. 

Am Donnerstag wirds wieder politischer am WEF. Die britische Premierministerin Theresa May erklärt um 10:15 Uhr in einer Rede den WEF-Teilnehmern den Brexit. Den will sie ja auf die harte Tour. Nämlich ihr Land aus dem EU-Binnenmarkt und der europäischen Zollunion herausbrechen, wie sie schon vor vier Tagen bekanntgab.