Sozialversicherungsabkommen mit China tritt im Juni in Kraft

Das Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und China tritt am 19. Juni 2017 in Kraft. Die Parlamente beider Staaten haben dem Abkommen zugestimmt.
18.04.2017 13:13

Auf Seiten der Schweiz betrifft das Abkommen die AHV und die IV, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Dienstag mitteilte. Damit müssen Personen, die für eine begrenzte Dauer für ein Unternehmen im anderen Land tätig sind, nicht in beiden Staaten Sozialabgaben entrichten. Sie verbleiben im Rentensystem des Heimatstaats und zahlen ihre Beiträge dort.

Ziel ist, dass internationale Unternehmen einfacher Mitarbeitende im anderen Land einsetzen können, wie es heisst. Laut dem Bund sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von rund 600 Schweizer Unternehmen betroffen.

Das Abkommen soll auch den in der Schweiz arbeitenden Chinesinnen und Chinesen zugute kommen und ihren Einsatz erleichtern. Chinesische Staatsangehörige, die zurzeit in der Schweiz beitragspflichtig sind und das Land definitiv verlassen, sollen die bereits bezahlten AHV-Beiträge zurückerstattet erhalten. Ein Export von schweizerischen Renten ist nicht vorgesehen.

cp/

(AWP)