SRG-Genossenschaft sieht intakte Chancen für Berner Studio

Glis VS (awp/sda) - Für den Präsidenten der SRG-Genossenschaft Bern Freiburg Wallis, Leander Jaggi, sind die Chancen weiterhin intakt, dass sich der SRG-Verwaltungsrat aufgrund der Faktenlage gegen einen Umzug des Radiostudios Bern nach Zürich entscheiden wird.
02.09.2018 17:29

In der Genossenschaft wird dennoch über Alternativen nachgedacht, sollte es zu einem Wegzug kommen. "Wenn wir aus der SRG austreten, ist es eine Option, auf eine andere Art Medienförderung zu leisten, zum Beispiel, in ein Radio zu investieren", erklärte Jaggi auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA zu einem Artikel in der "SonntagsZeitung".

"Wir haben aber nicht die finanziellen Mittel, um ein eigenes Radio zu machen", betonte Jaggi. Der Genossenschaft gehört der Boden, auf dem das Radiostudio Bern steht. Dafür erhält sie einen Baurechtszins.

Jaggi bezeichnet einen allfälligen Austritt aus der SRG nicht als Drohung, sondern als eine mögliche Konsequenz. Man wolle auch nicht auf Konfrontationskurs mit der SRG gehen. Die Genossenschaft Bern Freiburg Wallis ist die drittgrösste Trägerschaft der SRG.

(AWP)