Stromkonzern - Rumänische Steuerbehörde will Geld von Alpiq

Alpiq soll in Rumänien 175 Millionen Euro für Mehrwertsteuer, Gewinnsteuer und Strafsteuern für die Periode 2010 bis 2014 zahlen.
14.08.2017 07:55
Rumänische Steuerbehörde will Geld von Alpiq
Bild: ZVG

Dies habe die rumänische Steuerbehörde ANAF (Agentia Nationala de Administrare Fiscala) nach einem Steueraudit bei der Bukarester Niederlassung der Alpiq Energy SE in Prag in einem zur Kommentierung zugestellten Entwurf veranlagt. Eine allfällige entsprechende finale Entscheidung der ANAF werde Alpiq "unter Heranziehung aller lokal und international zur Verfügung stehender Rechtsmittel" anfechten, teilt der Energiekonzern am Montag mit.

Das ermittelte Steuerbetreffnis werde sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach bestritten, so die Position. Denn die Geschäftsaktivitäten der Alpiq Energy SE in Rumänien seien "stets unter Beachtung der anwendbaren rumänischen und europäischen Regeln und Gesetze" ausgeübt worden. Man werde nun die Gegenargumente zur Steuereinschätzung einreichen und den Fall mit der Behörde diskutieren.

Man werde zudem weiterhin auf den zentral-, ost- und südosteuropäischen Energiemärkten aktiv bleiben. Alpiq Energy SE ist den Angaben nach hauptsächlich im Energiehandel sowie im Marketing von Energiedienstleistungen tätig.

(AWP)