Studie: Klimawandel könnte Luftverkehr erheblich einschränken

Die durch den Klimawandel steigenden Temperaturen könnten einer Studie zufolge in den kommenden Jahrzehnten den Luftverkehr weltweit erheblich einschränken. Für viele Flugzeuge werde es schwieriger abzuheben, schreiben Forscher um Ethan Coffel von der New Yorker Columbia University im Fachjournal "Climatic Change". Grund dafür ist, dass wärmere Luft sich ausdehnt, so dass die Dichte abnimmt. Die Forscher gehen davon aus, dass die Höchsttemperaturen an Flughäfen bei gleichbleibender Menge der Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2080 um vier bis acht Grad Celsius steigen werden.
13.07.2017 11:41

Dann müssten etwa 10 bis 30 Prozent aller vollbesetzten Flugzeuge in den heissesten Stunden des Tages entweder Treibstoff, Passagiere oder Ladung entfernen oder aber auf Abkühlung warten, um loszufliegen. Dies hänge unter anderem von Flugzeugtyp und Länge der Startbahn ab. Rund vier Prozent Gewicht müssten bei manchen Flugzeugtypen an heissen Tagen entfernt werden, das wären bei 160 Plätzen 12 bis 13 Passagiere. Dadurch entstünden "nicht unbedeutende Kosten"./cah/DP/zb

(AWP)