Syndicom öffnet Kriegskasse für Widerstand gegen Abbau bei der Post

Bern (awp/sda) - Die Delegierten der Syndicom haben am Samstag in Bern einstimmig beschlossen, den Aktionsfonds zu öffnen. Damit will die Gewerkschaft den Widerstand gegen den Abbau des Service Public stärken. Von der Post verlangt sie einen Marschhalt beim Abbau von Personal und Poststellen.
26.11.2016 15:03

Im Zentrum des Widerstands steht der Abbau von rund 1200 Arbeitsplätzen bei der Post. Das geforderte Moratorium müsse bis zu einem Entscheid der Politik gelten, teilte Syndicom mit.

Service Public könne nicht nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien gehandhabt werden. Die Politik müsse jetzt die Diskussion aufnehmen und Position beziehen. Die Post solle mit den Beschäftigten die Poststelle der Zukunft schaffen. Sie dürfe die Poststellen nicht mit Buchhaltertricks und Stillstand immer unrentabler machen.

Der Gewerkschaft ist den Angaben zufolge klar, dass die Digitalisierung mehr als nur die Kundenbedürfnisse verändert. Hauptthema der Delegierten war darum am Nachmittag die Digitalisierung der Arbeitswelt.

(AWP)