Tourismus in EU im Aufwind - Aber starker Rückgang in Frankreich

Trotz deutlicher Rückgänge in Grossbritannien und Frankreich hat die Zahl der Übernachtungen in Hotels und Herbergen der EU-Länder im vergangenen Jahr zugelegt. 2016 wurden vorläufigen Schätzungen zufolge knapp 2,85 Milliarden Übernachtungen gebucht, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Im Vergleich zum Jahr davor ist das ein Plus von zwei Prozent.
24.01.2017 13:52

In Frankreich ging die Zahl der Übernachtungen hingegen um 4,6 Prozent (19 Millionen), in Grossbritannien um 4,5 Prozent (14 Millionen) zurück. Zu den Ursachen machte die Behörde keine Angaben. Frankreich wurde 2015 und 2016 von mehreren Terroranschlägen erschüttert.

Beliebtestes Reiseziel in der EU ist nach wie vor Spanien, gefolgt von Frankreich, Italien und Deutschland. In Deutschland legte die Zahl der Übernachtungen um 2,8 Prozent auf 390 Millionen zu. EU-weit ist die Zahl dem Bericht zufolge seit 2009 stetig gestiegen. Dies sei hauptsächlich auf grenzüberschreitenden Tourismus zurückzuführen./wim/DP/tos

(AWP)