Trump will 'ausgeglichene Handelspartnerschaft' mit Italien

Die USA und Italien wollen eine "ausgeglichene Handelspartnerschaft", in der beide Seiten geben und nehmen. Das betonte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag nach einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni in Washington. Er verwendete dabei den Begriff "reziprok": Er liebe das Wort, sagte der Republikaner, "denn wir haben nicht zu viele reziproke Handelspartnerschaften, das kann ich Ihnen sagen." Aber das werde sich bald ändern.
21.04.2017 06:27

Das Handelsvolumen zwischen den USA und Italien lag im vergangenen Jahr bei 52 Milliarden Dollar (rund 48,5 Milliarden Euro) - mit einem US-Defizit von 28 Milliarden Dollar.

Trump nannte Italien einen "Schlüsselpartner" im Kampf gegen den Terrorismus. Er hob in diesem Zusammenhang hervor, dass der Nato-Verbündete das zweitgrösste Truppenkontingent im Irak und in Afghanistan stelle. Auch lobte Trump Italiens Bemühungen um eine Stabilisierung Libyens.

Der US-Präsident erneuerte zugleich seine Forderung, dass die Nato-Verbündeten ihren "vollen und fairen" Beitrag zur gemeinsamen Verteidigung leisten müssten. Gentiloni versicherte, Rom werde trotz knapper Kasse seinen Verpflichtungen zu einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben nachkommen. Trump wird zum G7-Treffen Ende Mai in Sizilien reisen./ch/aw/DP/zb

(AWP)