'Trumponomics'-Interview: Trump legt Steuer vielleicht doch offen

Mit einem Interview über seine Wirtschaftspolitik hat US-Präsident Donald Trump international Kritik geerntet - und die Offenlegung seiner Steuererklärung in Aussicht gestellt. Trump versucht, in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitschrift "The Economist" erschienenem Gespräch sein "Trumponomics" genanntes Modell zu erklären.
12.05.2017 13:35

Geleitet werde dieses vor allem vom "Selbstachtung als Nation", sagte Trump. Das beinhalte etwa aus Sicht der USA faire Handelsabkommen, Deregulierung, Steuersenkungen, und leistungsbezogene Immigration.

Trump kann sich im Interview ausserdem vorstellen, wie von Kritikern gefordert, seine Steuererklärung doch noch zu offen zu legen - wenn er nicht mehr im Amt sei. Seit Jahrzehnten veröffentlichen US-Präsidenten ihre Steuerdaten. Trump verweigert das mit der Begründung, seine Angaben würden von der Steuerbehörde geprüft.

In englischsprachigen Medien wird das Interview wegen inhaltlich stark anfechtbaren Äusserungen Trumps und seiner Behauptung, er habe den Ausdruck "priming the pump" (etwas im übertragenen Sinne "ankurbeln") erfunden, angegriffen./maf/DP/fbr

(AWP)