Trumps Einreiseverbot schreckt laut Studie Touristen ab

Das von US-Präsident Donald Trump verfügte Einreiseverbot für Menschen aus sieben überwiegend islamisch geprägten Ländern wirkt laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie abschreckend auf viele Touristen. Vom 28. Januar bis zum 4. Februar seien die Flugbuchungen in die USA verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent zurückgegangen, so das Ergebnis einer Untersuchung des auf die Tourismus-Branche spezialisierten Analysehauses ForwardKeys.
09.02.2017 06:32

Die Flugreservierungen aus den vom Einreiseverbot betroffenen Ländern Irak, Syrien, Iran, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen sind demnach um 80 Prozent eingebrochen. Doch auch in anderen Teilen der Welt habe Trumps Dekret starke Auswirkungen gehabt, so seien etwa in der Asien-Pazifik-Region und in Westeuropa Rückgänge von 14,0 und 13,6 Prozent verzeichnet worden. ForwardKeys wertet nach eigenen Angaben die Daten von mehr als 200 000 Reisevermittlern aus./hbr/DP/stk

(AWP)