UBS schliesst Teilabzug aus London nicht aus

Die UBS schliesst einen Abzug einiger ihrer Aktivitäten aus London angesichts des geplanten Brexits nicht aus.
07.09.2016 00:01
UBS-Chef Sergio Ermotti.
UBS-Chef Sergio Ermotti.
Bild: cash

Zwar gebe es dazu noch keine Entscheidung, sagte Bankchef Sergio Ermotti der Nachrichtenagentur Nikkei einer Meldung von Dienstag zufolge. Das Institut sei aber auf alles vorbereitet. "Wir beschäftigen derzeit mehr als 5000 Leute in London und vielleicht könnten 20 bis 30 Prozent unserer Arbeitskräfte betroffen sein", sagte Ermotti. London könne zwar an Bedeutung verlieren - werde aber auch künftig ein wichtiger Finanzplatz sein.

Zudem warnte Ermotti vor Konsequenzen einer Weitergabe von Negativzinsen an Privatkunden. Diese würden das nicht leicht akzeptieren und könnten ihr Geld stattdessen anderswo horten. Allerdings seien Strafzinsen für Privatkunden auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

(Reuters)