US-Demokraten wollen mit Wirtschaftsplan in die Offensive gehen

Gut sechs Monate nach dem Amtsantritt des Republikaners Donald Trump als US-Präsident wollen die US-Demokraten mit der Veröffentlichung eines Wirtschaftsprogrammes in die Offensive gehen. Nachdem es ihnen nicht gelungen ist, aus dem bisherigen Chaos im Weissen Haus politisches Kapital zu schlagen, hoffen sie, dass sie damit Fuss fassen und in der Bevölkerung an Profil gewinnen. In einer jüngsten "Washington Post"/ABC-Umfrage hatten nur 37 Prozent erklärt, dass die Demokraten "für etwas stehen", während 52 Prozent sagten, sie stünden nur gegen Trump.
24.07.2017 06:29

Das Programm soll an diesen Montag bekannt gegeben werden und unter dem Motto "A better Deal" (ein besserer Deal) stehen - ein Bezug auf ein Trump-Buch mit dem Titel "The Art of the Deal" (übersetzt: Die Kunst des Deals). Der "Washington Post" zufolge wollen die Demokraten unter anderem neue Jobtrainings- und Infrastrukturprogramme sowie eine Erhöhung der Mindestlöhne auf 15 Dollar vorschlagen. Auch solle der rasante Anstieg der Kosten rezeptpflichtiger Medikamente angesprochen werden.

"Republikaner sprechen in Schlagzeilen. Demokraten sprechen in Kleingedrucktem. Damit ist diese Woche Schluss", zitierte die Zeitung den Abgeordneten Hakeem Jeffries. Er hat massgeblich an dem Programm mitgearbeitet./ch/DP/zb

(AWP)