US-Finanzminister beklagt schwierigeres Geschäftsklima in China

PEKING (awp international) - Chinas Behörden erschweren ausländischen Unternehmen nach Angaben von US-Finanzminister Jack Lew immer mehr die Geschäfte. "Sorgen über das Geschäftsumfeld haben in den vergangenen Jahren zugenommen", sagte Lew beim strategischen und wirtschaftlichen Dialog (SED) zwischen China und den USA am Dienstag in Peking. "Ausländische Unternehmen sind mit einem komplexeren regulatorischen Klima konfrontiert und fragen sich, ob sie in China willkommen sind."
07.06.2016 06:37

Beide Regierung hätten die Aufgabe, gesunden Wettbewerb zu fördern, die Berechenbarkeit und Transparenz politischer und regulatorischer Prozesse zu sichern, Urheberrechte zu schützen und diskriminierende Hürden zu beseitigen. Das sei entscheidend, wenn China auf seinen bisherigen wirtschaftlichen Fortschritt aufbauen wolle, sagte der US-Finanzminister im Gespräch mit Chinas Vizepremier Wang Yang.

Die jährliche, zweitägige Dialogrunde, zu der neben Lew auch US-Aussenminister John Kerry nach Peking gereist ist, endet am Dienstagabend. Es ist wegen der amerikanischen Wahl im November die letzte der Regierung von Präsident Barack Obama. Im Mittelpunkt stehen die wachsenden Spannungen im Südchinesischen Meer, die Krisen in Syrien, im Irak und Afghanistan sowie die Wirtschaftskooperation der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt./lw/DP/mne

(AWP)