US-Notenbankerin hält an schrittweisen Zinserhöhungen fest

Die US-Notenbankerin Loretta Mester hält ungeachtet der Marktreaktionen auf den überraschenden Ausgang der US-Präsidentenwahl am Plan einer schrittweisen Erhöhung der Leitzinsen fest.
17.11.2016 06:47
Die Federal Reserve wartet auf die neue US-Regierung.
Die Federal Reserve wartet auf die neue US-Regierung.
Bild: Bloomberg

Es sei zu früh, um vorherzusagen, welche Ausgaben- und Handelspolitik die neue Regierung verfolgen werde, sagte die Chefin der Fed von Cleveland der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Man müsse vorsichtig sein, nicht auf das Geschehen an den Märkten überzureagieren. "Sie wissen nicht mehr als jeder andere auch, wie das (Haushalts)paket aussehen wird." Mester ist bei den Zinsentscheidungen der Notenbank in diesem Jahr stimmberechtigt.

Nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten waren Aktien, die Rendite von Anleihen und die Inflationserwartungen nach oben geschossen. Die Marktteilnehmer setzten darauf, dass Trump und der von den Republikanern kontrollierte Kongress eine Politik der Steuersenkungen und Ausgabenerhöhungen verfolgen würden. Die meisten Experten erwarten, dass die Fed die Leitzinsen im Dezember anheben wird.

(Reuters)