US-Präsident Trump verteidigt seinen Sohn in E-Mail-Affäre

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch in der E-Mail-Affäre seinen ältesten Sohn Donald Jr. verteidigt. Diser hatte am Vorabend (Ortszeit) in einem Interview des Senders Fox News seine Kontaktaufnahme zu einer russischen Anwältin im Wahlkampf verteidigt. Er hatte jedoch auch eingeräumt, dass er die Angelegenheit heute anders handhaben würde. "Mein Sohn hat gestern einen guten Job gemacht. Er war offen, transparent und unschuldig", schrieb Trump am Mittwoch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.
12.07.2017 15:16

Der Anwalt des Präsidenten, Jay Sekulow, stellte auf CNN klar: "Der Präsident war bei dem fraglichen Treffen nicht anwesend, er wusste nichts über dessen Inhalt und er hat erst vor einigen Tagen davon erfahren."

Trump Jr. hatte am Dienstag die E-Mails selbst öffentlich gemacht, nachdem die "New York Times" über die Angelegenheit berichtet hatte. In einer E-Mail hatte ihm der Trump-Vertraute Rob Goldstone geschrieben: "Das sind offensichtlich hochrangige und sensible Informationen, aber es ist Teil der Unterstützung Russlands und der Regierung für Herrn Trump (...)"./dm/DP/jha

(AWP)