US-Verteidigungsminister: Sicherheit geht nur im Team

Nach den mahnenden Worten von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) an die Adresse der USA hat sich ihr US-Kollege James Mattis noch einmal klar zur Nato und zur transatlantischen Zusammenarbeit bekannt. Sicherheit könne kein Land alleine gewährleisten, sagte Mattis am Freitag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Das gehe nur im Team. Er sei zuversichtlich, dass die Partnerschaft gestärkt werde und dass man gemeinsam denen entgegentrete, die die Demokratie und die Freiheit gefährden. Denn die transatlantische Verbindung sei die beste Verteidigung gegen Instabilität und Gewalt, sagte der US-Verteidigungsminister.
17.02.2017 16:00

Am Mittwoch hatte Mattis hatte den Nato-Partnern damit gedroht, das US-Engagement zurückzufahren, sollten diese nicht mehr für ihre Verteidigung ausgeben. Die Forderung nach einer angemessenen Lastenteilung sei von den Partner gut angenommen worden, sagte er.

Auf die Warnung vor US-Alleingängen etwa im Verhältnis zu Russland, die von der Leyen zuvor zu Beginn der Sicherheitskonferenz ausgesprochen hatte, ging Mattis nicht ein.

Mattis sprach von einem "Bogen der Unsicherheit", der die Nato zunehmend umspanne. Deshalb werde man das Bündnis anpassen müssen. Man müsse gemeinsam voranschreiten, um Abschreckung und Verteidigung zu stärken und direkter gegen terroristische Bedrohungen vorzugehen./ctt/had/poi/DP/tos

(AWP)