US-WAHL: Clinton wird laut Umfrege noch weniger Vertrauen entgegengebracht

WASHINGTON (awp international) - Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat einer Umfrage zufolge noch schlechtere Vertrauenswerte als vor einigen Wochen. In der Befragung der "Washington Post" und des Senders ABC gaben 46 Prozent an, der Republikaner Donald Trump sei ehrlicher und vertrauenswürdiger als Clinton. Andersherum sind es 38 Prozent.
02.11.2016 18:31

In einer Erhebung Anfang September lagen beide noch gleichauf bei 45 Prozent. Die Zahl derjenigen, die angaben, keinem der beiden Kandidaten zu vertrauen, stieg seitdem von neun auf zwölf Prozent.

Clinton gilt vielen Menschen wegen ihrer E-Mail-Affäre als geheimniskrämerisch. Sie hatte in ihrer Zeit als Aussenministerin dienstliche E-Mails über einen privaten Server verschickt. Am Freitag war bekannt geworden, dass das FBI weitere E-Mails untersuchen will, die im Zuge einer anderen Ermittlungen auftauchten.

In der Umfrage erklärten 59 Prozent, sie missbilligten, wie Clinton Fragen zu der Nutzung des privaten Servers beantwortet habe. Die Zahl war jedoch geringer als vor Bekanntwerden der neuen Überprüfung des FBI. Vor einer Woche waren es 60 Prozent./hma/DP/mis

(AWP)