Venezuelas Erdölkonzern PDVSA verschafft sich etwas Luft

CARACAS (awp international) - Der venezolanische Erdölkonzern PDVSA hat einen Teil seiner fälligen Anleihen in längerfristige Bonds umgetauscht. Rund 39 Prozent der Gläubiger hätten das Angebot akzeptiert, teilte das Staatsunternehmen am Montag mit. Damit kann PDVSA Rückzahlungen in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar bis 2020 aufschieben und verschafft sich etwas Luft. Zuvor hatte der Ölkonzern erklärt, ohne den Anleihenumtausch in Schwierigkeiten zu geraten.
24.10.2016 21:29

PDVSA hatte ausländischen Gläubigern angeboten, 2016 und 2017 fällige Schuldtitel im Wert von 5,3 Milliarden US-Dollar (4,8 Mrd. Euro) in Papiere umzutauschen, die erst 2020 fällig werden. Für die länger laufenden Bonds hatte der Konzern 8,5 Prozent Zinsen angeboten. Das Unternehmen leidet unter den niedrigen Ölpreisen. Derzeit kostet ein Barrel (159 Liter) venezolanisches Öl rund 43 Dollar./dde/DP/he

(AWP)