Weg aus LondonPläne der US-Grossbanken nehmen Gestalt an

Die amerikanischen Banken Morgan Stanley und Citigroup haben Insidern zufolge viele der Aufgaben identifiziert, die wegen des EU-Austritts von Grossbritannien aus London verlegt werden müssen.
28.01.2017 11:24
Blick auf die City, das Banken- und Geschäftsviertel im Herzen Londons.
Blick auf die City, das Banken- und Geschäftsviertel im Herzen Londons.
Bild: Pixabay

Bei Morgan Stanley seien bis zu 1000 Jobs in den Bereichen Wertpapierhandel, Risiko-Management sowie in den Abteilungen für Recht und für gute Unternehmensführung betroffen, hiess es in mit der Angelegenheiten vertrauten Kreisen. Bei der Citigroup seien es rund 100 Positionen im Wertpapierhandel. Morgan Stanley teilte mit, noch seien keine Entscheidungen gefallen. Citi lehnte einen Kommentar ab.

Letzte Woche hatten HSBC und die UBS signalisiert, dass sie jeweils 1000 Arbeitsplätze von London abziehen könnten. Der britische Austritt aus der Europäischen Union (EU) betrifft vor allem Banken, die mit einer britischen Lizenz und einem "EU-Pass" ihre Produkte und Dienstleistungen bisher in der ganzen EU anbieten können. Hoffnungen, diesen Pass zu behalten, fanden mit der Ankündigung eines "harten Brexit" durch Premierministerin Theresa May ein Ende.

(Reuters)