Weshalb Mexikos Peso Indikator für Trumps Wahlchancen ist

Der Wert des mexikanischen Peso spiegelt die Siegchancen von Donald Trump im US-Wahlkampf.
01.10.2016 09:30
Weshalb Mexikos Peso Indikator für Trumps Wahlchancen ist
Bild: Bloomberg

Steigen die Umfragewerte des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers, gerät die Währung unter Druck. Macht seine Konkurrentin Hillary Clinton Boden gut, erholt sich der Peso. Zuletzt kostete der US-Dollar 19,39 Peso.

Experten erklärten nach der ersten TV-Debatte der Kandidaten die Demokratin zur Siegerin, prompt stieg die Peso-Notierung. In der vergangenen Woche war der Wechselkurs bis auf historische 19,91 Peso im Interbanken-Geschäft gestiegen, in den Wechselstuben wurden mehr als 20,20 Peso für den Dollar fällig.

Trump will im Falle eines Wahlsiegs das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) neu verhandeln und eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten. Die mexikanische Wirtschaft hängt stark vom US-Markt ab, der Grossteil der in Mexiko produzierten Güter wird in den Norden importiert.

"Da gibt es definitiv einen Zusammenhang", sagte der Vizepräsident der Vermögensberatung Federated Investment, Ihab Salib, zuletzt im Fernsehsender CNN. "Donald Trump Idee von einer Mauer und alles andere haben Einfluss auf den mexikanischen Peso."

(AWP)