Wirtschaftskommission will Start-ups steuerlich begünstigen

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will Start-ups steuerlich begünstigen. Trotzdem hat sie sich gegen eine parlamentarische Initiative der Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran mit diesem Anliegen ausgesprochen.
05.04.2017 12:17

Die Initiative enthält bereits detaillierte Vorschläge für die Änderung der Steuergesetzgebung. Ziel ist unter anderem die Entlastung von Jungunternehmen in den Gründerjahren sowie attraktivere Bedingungen für Mitarbeiterbeteiligungen. Aus Sicht der Kommission greift Badran damit ein berechtigtes Anliegen auf, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten. Trotzdem lehnte die Mehrheit die Initiative ab.

Stattdessen beschloss sie mit 18 zu 5 Stimmen bei 2 Enthaltungen eine Kommissionsmotion. Diese fordert eine wettbewerbsfähige und international attraktive Besteuerung von Start-ups. Von diesem Vorgehen verspricht sich die Mehrheit einen breiteren Ansatz und die Klärung verschiedener offener Fragen. Dazu gehören etwa die Definition von Start-ups und die Frage der rechtsgleichen Behandlung.

(AWP)