Wirtschaftsraum Zürich laut Studie bei Zukunftsforschung an der Spitze

In der Forschung von Zukunftstechnologien wie etwa Life Sciences, Robotik, Drohnen oder Künstlicher Intelligenz spielt der Wirtschaftsraum Zürich in der obersten Liga. Dies zeigt eine Analyse der Standortförderung Greater Zurich Area (GZA) und der BAK Basel Economics AG.
29.08.2017 17:25

Bei der Analyse wurden die Wirtschaftsstandorte nicht auf der Ebene von Nationalstaaten oder von Städten verglichen, sondern auf jener der für den Standortwettbewerb relevanten Metropolitanregionen, wie es in einer Mitteilung der GZA heisst. Untersucht wurden dabei die zehn führenden Regionen weltweit.

Die am Dienstag präsentierten Auszüge aus dieser Analyse zeigen gemäss Mitteilung, dass die Greater Zurich Area insbesondere durch "technologische Vielfältigkeit, Forschungseffizienz und Dynamik in den Zukunftstechnologien" überzeugt. Die GZA spiele bei der Forschung in der obersten Liga - in Europa an der Spitze, heisst es.

Besonders erwähnt werden die Bereiche Life Sciences, Prozessautomatisierung, Robotik, Drohnen und autonome Fahrzeuge, Sensorik oder Künstliche Intelligenz.

Mit dieser Benchmarking-Analyse führender Unternehmensstandorte gehe man neue Wege im Standortmarketing, schreibt die GZA. Das detaillierte Wissen über den eigenen Standort und wichtige Mitbewerber erlaube es, spezifisch und rasch auf Anfragen von Unternehmen einzugehen, die an einer Ansiedlung interessiert sind.

Greater Zurich Area AG ist die Standortmarketing-Organisation des Grossraums Zürich. Mitglieder sind unter anderem die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Uri, Zug und Zürich, die Region Winterthur und die Stadt Zürich sowie zahlreiche Unternehmen aus der Privatwirtschaft.

Zusammen mit ihren Partnern hat die GZA im vergangenen Jahr 101 ausländische Unternehmen im Wirtschaftsraum Zürich angesiedelt. Diese haben im Jahr 2016 rund 430 Arbeitsplätze geschaffen.

(AWP)