Wissenschaft und Freihandel im Zentrum der Gespräche in Indonesien

Während seines Aufenthalts in Indonesien traf sich Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann mit dem indonesischen Handelsminister und dem Industrieminister. Vom Präsidenten Joko Widodo wurde er zu einem Höflichkeitsbesuch empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die Wissenschaft und der Freihandel.
14.07.2017 17:45

Gegenstand der Gespräche waren die laufenden Freihandelsverhandlungen zwischen der EFTA und Indonesien sowie die Neuverhandlung des bilateralen Investitionsschutzabkommens, wie Schneider-Ammanns Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Freitag mitteilte.

Diese beiden Abkommen bilden laut Communiqué das wichtigste Vertragsnetz für Schweizer Investoren in vielen Ländern. Indonesien biete mit seinen über 240 Millionen Einwohnern und einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 5% grosses Potenzial für die Schweizer Wirtschaft.

Ein zentrales Thema sei auch die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz mit Indonesien gewesen. Anlässlich des Besuchs des Bundesrats wurde die Länderstrategie für die nächsten vier Jahre lanciert. Zwischen 2017 und 2020 sind rund 75 Mio CHF für die Entwicklungszusammenarbeit vorgesehen.

In Begleitung einer Wissenschaftsdelegation nahm Schneider-Ammann zudem an einem Seminar über Innovation und Wissenschaftsparks teil. Zusammen mit Muhammad Nasir, Minister für Hochschulbildung, Forschung und Technologie, hielt er die Abschlussrede.

Schneider-Ammann weilte bis Freitag in Indonesien. Nun setzt er seine mehrtägige Auslandreise in Saudi-Arabien und den USA fort. Erste Station war Russland.

(AWP)