Schulz in Umfrage bei Kanzlerpräferenz auf einem neuen Tiefstand

Ist das Rennen gelaufen? Der deutsche SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in seinen persönlichen Zustimmmungswerten einen Tiefstand seit seiner Nominierung erreicht.
02.08.2017 08:54

Wenn der Bundeskanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich nur noch 21 Prozent der Wahlberechtigten für Schulz entscheiden, ergab der am Mittwoch veröffentlichte "Stern"-RTL-Wahltrend. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würden sich hingegen unverändert 52 Prozent entscheiden, womit Merkel nun 31 Punkte vor ihrem Herausforderer liegt.

In den Präferenzen für Parteien ist die politische Stimmung weitgehend unverändert geblieben. Demnach liegt die christlich-konservative Union aus CDU und CSU wie in der Vorwoche bei 40 Prozent, die SPD bei 22 Prozent, auch Grüne und FDP blieben mit je 8 Prozent Zustimmung unverändert.

Alleine die AfD konnte einen Punkt auf ebenfalls 8 Prozent zulegen, die Linke gab einen Punkt auf 8 Prozent ab. Damit liegen die kleineren Parteien in dieser Befragung alle gleichauf.

Für die Umfrage befragte das Forsa-Institut vom 24. bis 28. Juli 2501 repräsentativ ausgesuchte deutsche Bürgerinnen und Bürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten - die Werte können also nach oben oder unten abweichen.

(SDA)