Schweizer Jugis: Freude an Franken und Kritik an 4-Sterne-Hotels

Die Schweizer Jugendherbergen werden dieses Jahr wieder mehr Umsatz erzielen. Seit der Abschwächung des Frankens kehren laut dem Chef der Jugendherbergen, Fredi Gmür, die Europäer zurück. Sorgen bereitet die Hotel-Konkurrenz.
12.11.2017 10:37

Es sei unglaublich, was ablaufe, seit sich der Franken gegenüber dem Euro zwischen 1,15 und 1,16 bewege, sagte Fredi Gmür, Chef der Schweizer Jugendherbergen der "Ostschweiz am Sonntag" und der "Zentralschweiz am Sonntag".

Die letzten zwei, drei Monate hätten wieder spürbar mehr Europäer Ferien gebucht. Erfreulich seien insbesondere das Comeback der Deutschen, so Gmür.

Im laufenden Jahr werden die Jugendherbergen laut Gmür mehr Logiernächte verbuchen. Im 2016 ging die Zahl der Logiernächte um 3,1 Prozent zurück. Vor allem die Buchungen für den Winter entwickelten sich erfreulich.

Allerdings mache ihm das Preisdumping der Hotellerie in den Städten zu schaffen. "Zimmer in einem Vier-Sterne -Hotel sind plötzlich nicht mehr viel teurer als in einer Jugendherberge", so Gmür.

Um dem entgegenzuwirken führten die Jugendherbergen ein dynamisches Preismodell ein, die sich täglich anpasse.

(SDA)