Bruttoinlandprodukt  - Schweizer Wirtschaft überwindet 2016 Franken-Schock

Die Schweizer Wirtschaft hat die Abkehr von der Euro-Anbindung und die darauffolgenden sprunghafte Franken-Aufwertung im vergangenen Jahr überwunden.
02.03.2017 07:45
Blick auf die Schweiz vom deutschen Friedrichshafen aus.
Blick auf die Schweiz vom deutschen Friedrichshafen aus.
Bild: cash

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2016 nach vorläufigen Berechnungen um 1,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. 2015 hatte die Wirtschaftsleistung des Landes um 0,8 Prozent zugenommen.

Im Zeitraum von Oktober bis Dezember stieg das BIP gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent. Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 resultierte ein Wachstum von 0,6 Prozent. Volkswirte hatten für das Schlussquartal im Schnitt 0,5 Prozent BIP-Anstieg im Vergleich zum Vorquartal prognostiziert.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte Anfang 2015 die Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken aufgegeben, was zu einer massiven Aufwertung der Landeswährung führte. Das machte Schweizer Waren im Ausland teurer und weniger konkurrenzfähig und schreckte Touristen ab. Aktuell werden für einen Euro 1,0641 Franken bezahlt.

(Reuters)